Temperatur Monitoring

Die richtigen Temperaturen in ihrer Warm Wasser Anlage sind die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von einer Legionellen Kontamination.
Im DVGW Arbeitsblatt W551 wird eine Minimum Vorlauftemperatur des Warmwassers von 60°C vorgeschrieben. Im Rücklauf der Zirkulationsleitung darf es maximal eine Differenz von 5°C geben.
Unsere Erfahrungen haben gezeigt, das diese Werte oft nicht erreicht werden und dann zu einer Kontamination führen.
Es gibt viele Gründe warum die Temperaturen oft zu niedrig sind. Selbst in neuen oder jungen Bestandsanlagen kommen Probleme vor wie:

  • Falsch eingestellte Temperatur am Boiler oder Kessel
  • Aus Energieeinspargründen wurde die Speicher Temperatur abgesengt
  • Defekte Zirkulationspumpe 
  • Zirkulationspumpe ist zu schwach
  • Die Zeitschaltuhr der Zirkulationspumpe ist falsch eingestellt
  • Der Hydraulische Abgleich der Steigstränge stimmt nicht
  • Thermische desinfektion ist nicht aktiviert

Darum macht es Sinn, um die Temperaturen im Vorlauf und der Zirkulationsleitung zu prüfen. Da die Temperatur mit dem Verbrauch vom Warmwasser sich aber im Laufe des Tages und selbst innerhalb einer Woche (z.B. Wochenende) ändert, ist eine einmalige Messung nicht aussagekräftig.

Als Service bieten wir jetzt auch die temporäre Überwachung der Wasser Temperaturen in ihrer Anlage an. Dabei werden an strategischen Stellen die Temperaturen über Fühler gemessen, die außen an den Rohren angelegt werden. Die Temperaturen werden dann im Laufe einer Woche aufgezeichnet und in einem Diagramm dargestellt.

Gefaehrdungsanalyse Legionellen
Gefährdungsanalyse Legionellen Temperatur Monitoring

Legionellen Vorbeugen

Das Diagramm rechts zeigt den Temperaturverlauf in einer Warmwasseranlage in einem Mehrfamilienhaus. Man kann klar sehen, dass die Temperaturen in der Zirkulationsleitung fast 10°C unter den, in den Normen geforderten 55°C  liegen. In diesem Fall war das die Ursache einer hohen Kontamination. Die Kontamination wurde während einer orientierenden Untersuchung entdeckt. Daraufhin  ordnete das Gesundheitsamt eine weitergehende Untersuchung, eine Gefährdungsanalyse und weitere Massnahmen an. Diese kosteten den Eigentümern Tausende von Euro.  Diese Kosten hätten vermieden werden können wenn vorher die Temperaturen geprüft und richtig eingestellt worden wären.